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Dies ist meine persönliche Astrolyrik. Es sind Visionen von der Essenz der Sternzeichen, mit
Worten gemalt. Ich möchte Sie mit Euch teilen und weiter fortschreiben, so wie ich sie empfange.
Mögen die Sterne mit Euch sein!
Widder
Durchbruch! steht auf deiner Flagge, schwing dein Schwert,
stoße vor und lass den Funken überspringen
reiß die Mauern nieder, fühl das Blut in deinen Adern rauschen
drangvoll, kraftvoll ist dein Ansturm
wild wallt deine Lust am Widerstand:
Denn du bist der Spross des neuen Lebens
Stier
Kostbar, ein Tropfen eines Zaubertranks
hat dich geöffnet für die Schönheit des Daseins
unter dir glänzt dunkel frische Erde
der Sommerwind streichelt deine Haut,
du spürst die Zärtlichkeit unseres Planeten,
umarmst das Leben und willst nie wieder loslassen.
Lass aus Blüten Früchte reifen:
Denn du bist der Hüter des irdischen Reichtums
Zwillinge
Tausendfach sprudeln die Worte, Kichern perlt aus deiner Kehle
tausend Botschaften springen leicht von deinen Lippen
Lachen liebst du und du schürst es
doch wenig was du sagst hast du je gefühlt
wenn sich Gesichter kräuseln und Gefühle aufwallen
lächelst du und sonnst dich im Abglanz des entfachten Feuers:
Denn du bist der Kurier der Götter
Krebs
Fühlst du die Energie der Sehnsucht?
Stumm stehst du da, spürst doch kraftvoll was du willst
was dir zusteht ziehst du zu dir hin, still und machtvoll
wäschst du Gefühle aus geliebten Wesen
um zu nähren was unstillbar ist:
Denn du bist der Urgrund der Seele
Skorpion
Tief unter die Haut lass dir das Leben gehen
schlürf aus die bittere Neige
umwindet dich der Schlund der Leidenschaft verschmelze
im Zeugungsakt mit Tod und Leben.
Dring ein in das Geheimnis, spreng die Grenzen
brenn aus die Wunden deiner Seele,
bis du als Phönix aus der Asche steigst
und deine Flügel dich zum Himmel tragen:
Denn du bist die Kraft des Wandels
Steinbock
Zieh dich zusammen bis die alte Schale platzt
verdichte dich zum Diamanten bis du leuchtest
dein langer Atem sichert dich durch dünne Luft
dem Weg nach oben folgst du blind
der Gipfel wartet reglos bis dein Hauch ihn berührt:
Denn du trägst den Geist, der die Erde formt
© Copyright by: Antonia Langsdorf
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